Dienstag, 17. Juli 2012

Blubb 321

Diese Träume machen mich noch fertig X_X Allmählich machen mir meine sogenannten "Albträume" Angst - nämlich, weil sie mir im Traum und auch danach keine Angst machen. Ich denke mir dann nur "Boa cool! Wär bestimmt n geiler Film!" oder so. Wie krank ist das?

Mein Traum von heute Nacht:
Ich war mit einer Freundin und einem Freund (niee zuvor gesehen die beiden o.O) unterwegs. Wir gingen an einem Garten vorbei, in dem zwei Hunde lagen, offensichtlich total ausgehungert. Wir konnten das nicht ertragen - und weil die Bäume vor dem Garten offensichtlich mit irgendwas Essbaren eingegraben waren (über der"Erde" war ein Gitter, recht massiv, das wir erst wegbiegen mussten), haben wir ihnen etwas davon gegeben. Zuerst wollten die Wauwaus (waren glaub ein Rottweiler und ein Bordie... ) nichts fressen, aber scheinbar hat der Hunger dann gesiegt. Kurz, nachdem sie das Zeug gefressen hatten, sind sie dann aufgesprungen und nach drinnen gerannt, obwohl wir sie eigentlich mitnehmen und aufpäppeln wollten. Aus Sorge um die Tierchen sind wir hinterher. Schon, als wir die Tür öffneten, kamen uns Unmengen von stinkendem, braun-gelb-rotem Wasser entgegen. Wir wateten da rein, denn wir wollten ja die Waus holen und dachten maximal an einen Rohrbruch irgendwo in der verlassenen Wohnung. Wir gingen die Treppen hoch, es lief noch immer jede Menge Wasser nach. Der Geruch wurde immer schlimmer, aber von den Hunden fehlte jede Spur... Wir gingen ins Wohnzimmer, wo plötzlich Vorhänge aufgingen und wir ein Schauspiel spielen sollten, das wir nicht kannten. Am Anfang haben wir das nicht verstanden und ignoriert. Aber umso mehr Leute kamen, um zuzusehen, umso gezwungener waren wir, einfach zu spielen - wir mussten die "Regieanweisungen" von außen umsetzen - quasi wie ein Improvisationstheater. Wir haben versucht, die Leute davon zu überzeugen, dass sie damit aufhören sollten, aber sie schienen wie besessen zu sein, uns weiter Anweisungen zu geben. Sie vergaßen zu essen, tranken nur Wasser aus dem nahe fließenden Bach. Nach und nach konnten wir zusehen, wie die Leute verfallen, wie sich auf ihrer Haut und in ihrem Mund Schimmel bilden, wie die ersten aufeinander losgehen und sich im wahrsten Sinne des Wortes gegenseitig zerfleischen.
Immer verzweifelter versuchen wir, die Leute davon zu überzeugne, nach Hause zu gehen, aufzuhören.
Dann kommt der nächste Befehl an meine Freundin: "Du erträgst die Situation nicht mehr! Du bringt dich um!" Sie ertränkt sich selbst in dem noch immer fließenden Wasser.  Ein paar weitere Befehle lasse ich hier aus, nur so viel: Am Ende war ich schwanger.
Wir selbst verfielen auch nach und nach. Nach einigen Wochen fiel mir auf, dass ich nur noch zwei vom einer Art Schimmel überzogene Zähne im Mund hatte. Wir nutzten einen Moment, als die Vorhänge zur "Pause" zugezogen wurden und flohen. Wir versuchten, den Leuten erneut klar zu machen, dass sie krank geworden seien und dass sie schnellstmöglich nach Hause und zu einem Arzt müssten (nicht, dass es noch einen gesunden Arzt gab...). Wir wollten die Stadt verlassen, die mittlerweile komplett zerstört war. Unterwegs sahen wir noch, dass das Wasser, welches aus dem Haus floss, direkt in den Fluss strömte, von dem die Leute tranken und nahmen eine Wasserprobe mit. Wir liefen und liefen, aber tagelang fanden wir niemanden. Überall waren verwesende Leichen und solche Leute, die kurz vor dem Tode standen. Nettes Szenario.
Irgendwann, nach scheinbar endloser Reise, haben wir dann zumindest noch 10 Leute gefunden, die ebenfalls normal waren. Sie sagten uns, wir seien auch schon lang infiziert und brachten uns zu einem Arzt. Dieser erklärte uns, dass das Futter, in welchem die Bäume eingegraben waren, einen bestimmten Krankheitserreger enthält, der die Menschen ihrer Grundbedürfnisse beraubt, so dass sie vergessen, zu essen oder zu schlafen (Etc.) . Der Schimmel, den wir auf den Menschen gesehen hatten und der auch meine restlichen Zähne befallen hatte, waren Kulturen dieser Bakterien (in meinem Traum waren es angeblich Viren, aber das macht keinen Sinn -.-"). Er isolierte mich und jeden Tag bekam ich mehrere Infusionen - bis ich wieder gesund war.
Er fragte, ob wir wüssten, wie diese Krankheit ausbrechen konnten.
Die Lösung war recht simpel: Wir hatten die Hunde gefüttert, diese hatten den Bakterien/Viren/whatever nichts entgegen zu setzen und sind verendet. Sie wurden komplett aufgelöst und daher stammte das WAsser, das in den Fluss einströmte. Die Menschen, die daraus getrunken hatten, nahmen so die Krankheitserreger auf und die Krankheit brach aus.
Wir haben kein Heilmittel gefunden. Mein Kind starb im Mutterleib und vergiftete mich erneut, diesesmal rettungslos. Ich starb. Was mit dem Rest passiert ist, weiß ich nicht.

Ich weiß nicht, was ich am gruseligsten finden soll: Dass ich überhaupt sowas träume? Dass ich so strukturiert träume? Dass ich mich so genau erinnern kann? Dass ich zweimal aufgewacht bin und beides mal den Traum noch mal hatte, obwohl ich ihn gerade erst zu Ende geträumt hatte?

Ich würde gern mal mein Hirn rausreißen und fragen: WAS ZUR HÖLLE WILLST DU MIR DAMIT SAGEN?!

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