Samstag, 14. April 2012

Blubb 282

"Die Zeit bleibt stehn.
Die Zukunft zerrt am Augenblick
Wird nie vergehn.
Gedehnt, kein Lidschlag, kein Zurück.
Was wenn mein Herz nicht weiterschlägt?
Nicht mal der Schmerz mich vorwärts trägt?"
(ASP - Die Ruhe vor dem Sturm)

Verfluchtes Nachdenken! Wie verhasst du mir doch bist. Du, der sich in meinem Kopf festsetzt, mich antreibt zu Dingen, die ich hinter mir gelassen zu haben glaubte. Die Nacht über hast du mich wach gehalten. Und auch jetzt lässt du mir keine Sekunde Ruhe. Keinen Moment des Friedens; als wolltest du mich alsbald in die mir schon so bekannten Tiefen des Abrgundes treiben. 

Doch ich falle schon, nicht wahr? 

Wann kommt der Aufprall? Wie weit werde ich fallen - wie lange werde ich noch fallen? Werde ich aufgefangen?
Nein. Fantasie. Hoffnung, die doch nur wieder enttäuscht werden wird. 

Wohin damit? Mit all dem? Warum sehe ich nicht, was ich fühle? Warum ist da nichts... bin ich blind?

Bin ich blind geworden für mich selbst? Geht so etwas?  Bin ich blind geworden für die Antworten auf die ganzen Fragen in meinem Kopf? Gibt es die Antworten? Und werfen die Antworten nicht vielleicht neue Fragen auf - Fragen, denen ich mich noch weniger stellen möchte als jenen, die mich schon jetzt in den Wahnsinn treiben?

Wird es wieder passieren? Muss ich wieder um mich bangen, rutsche ich wieder ab wegen einer solchen "Lappalie"? Wie lang kann ein Mensch kämpfen, wenn er nichts hat, für das es sich zu kämpfen lohnt? 

Wofür das alles? Wo ich doch nichts mehr habe. Nichts mehr. 

Da ist es wieder:
Das Nichts.

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